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Frühkindliche Reflexe

lächelndes Baby liegt

Frühkindliche Reflexe (sehr komplexe Bewegungsmuster) entstehen bereits in der Schwangerschaft, sind für den Geburtsvorgang unverzichtbar und bilden nach der Geburt die Grundlage für alle weiteren Entwicklungsschritte - vom hilflosen Säugling bis zum laufenden, sprechenden und denkenden Kind. Alle frühen Bewegungen erfolgen unbewusst und automatisch. ​

 

Die durch diese Reflexe ausgelösten Bewegungen trainieren die Muskulatur und fördern gleichzeitig die Reifung des Gehirns. Umweltreize und körperinterne Information versorgen das Gehirn mit den nötigen Impulsen, um die nächsten Entwicklungsschritte vorzubereiten.​

 

Erfährt die natürliche Entwicklung zwischen Zeugung und dem vollendeten ersten Lebensjahr "Stress" - etwa durch Medikamente in der Schwangerschaft, emotionalen Belastungen der Mutter oder Komplikationen während der Geburt - kann die Reflexentwicklung gestört werden.

Auch wenn sich ein Kind nicht gedreht, nicht selbstständig sitzen gelernt oder nicht gerobbt oder gekrabbelt ist, kann dies Auswirkungen haben. Da frühkindliche Reflexe in einer festen Reihenfolge aufeinander aufbauen, beeinflusst ein gestörter Reflex auch die Entwicklung der nachfolgenden. ​

 

Wir können uns das Zusammenspiel der Reflexe, wie ein großes Orchester vorstellen. Zuallererst ist es wichtig, für den optimalen Klang des Stückes, dass alle Instrumente vorhanden und auch gestimmt sind. Während des Geburtsvorganges werden einzelne Instrumente nachgestimmt und es gibt die ein oder andere "Einzelstunde" für die 1. Geige und für die das Musikstück dominierenden Instrumente. Nach der Geburt geht es darum, dass jedes Instrument seine optimale Lebensmelodie zu spielen lernt. Wie ein Orchester lernen sie mit den anderen harmonisch zu klingen, ihren Einsatz zu finden und wann sie aufhören dürfen zu spielen. Damit ist ihr Part zur Vollendung des Musikstücks erfüllt.

Beispiel: 

STNR (Symmetrisch Tonischer Nackenreflex) 
 

Artikulationsprobleme beheben*

Hier können wir schon auf Sprech- und Artikulationsprobleme hinweisen, die von Logopäden oft als "nicht lösbar" bezeichnet werden. Wenn der Aufrichtungsprozess das Kind nicht ins Krabbeln gebracht hat, fehlt dieser Abschnitt, und das hat dann häufig mit einer zu weit vorn liegenden Zunge zu tun. Logopädie und eventuell auch Pädagogik arbeiten hier oft an dem Symptom. Gelöst werden muss aber die Ursache dahinter - der symmetrisch-tonische Nackenreflex (STNR) muss integriert werden. Dann können sich die Artikulationsprobleme nachhaltig zurückbilden. 

Der STNR bringt das Kind in den Vierfüßlerstand. Dadurch richtet sich der Oberkörper immer mehr auf, und die Zunge wird nach hinten verlagert.

* Christine Sieber, Dr. Carsten Queißer/ Wieder im Gleichgewicht - S.58

Mögliche Anzeichen für restaktive Reflexe

Ich arbeite im Bereich der Reflexunterstützung als selbstständige Trainerin/Therapeutin/Coach und nicht als Arzt oder Heilpraktikerin. Die angebotenen Leistungen sind keine Behandlungen im medizinischen oder naturheilkundlichen Sinn, sondern dienen ausschließlich der Gesundheitsförderung, Persönlichkeitsentwicklung, sowie der neuronalen Schulreife.Die Inanspruchnahme der angebotenen Leistungen ersetzt keinesfalls den Besuch/die Behandlung bei Arzt, Heilpraktiker und/oder eingetragenen medizinischen Therapeuten. Es werden keine Diagnosen gestellt, keine Heilversprechen gegeben, keine Medikamente verabreicht oder empfohlen, primär keine Leiden mit medizinischer Erfodernis behandelt.Zu Beachten: Für einen gesunden Menschen stellt die Reflextherapie, sowie das Coaching kein Risiko dar. Bei vorliegenden Diagnosen ist eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erforderlich. Bitte informieren Sie mich über die gesundheitliche Situation, ärztliche, heilpraktische, psychologische, psychiatrische Behandlungen und Diagnosen, sowie aktuelle Medikamenteneinnahme.

Kontakt

+49 174 1544281

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